Daunendecke kaufen: der große Ratgeber in 5 Schritten
Beim Kauf einer Daunendecke entscheiden fünf Fragen. Welche Wärmeklasse passt zu deinem Schlafzimmer? Welche Größe brauchst du? Was steckt in der Füllung,...
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Für den Winter passt meist die Wärmeklasse Warm. In sehr kühlen Schlafzimmern unter etwa 15 °C oder wenn du leicht frierst, nimm Extra Warm. In gut beheizten Räumen reicht oft Mittel. Ob eine Decke wirklich warm hält, hängt von drei Dingen ab: von der Füllmenge, vom Daunenanteil und von der Bauart. Kassetten mit Stegen halten die Wärme besser als Einziehdecken.

„Ich brauche die wärmste Decke, die ihr habt“: Diesen Satz hören wir im Winter oft. Die wärmste Decke ist aber nicht immer die richtige. Wer in einem beheizten Schlafzimmer unter einer Extra-Warm-Decke liegt, wacht häufig verschwitzt auf. Hier erfährst du, welche Wärmeklasse zu deinem Schlafzimmer passt. Außerdem zeigen wir dir, wie viel Daune in einer Winterdecke steckt und woran du eine gut gebaute Winterdecke erkennst.
Daunendecken gibt es meist in vier Wärmeklassen: Leicht, Mittel, Warm und Extra Warm. Die Wärmeklasse beschreibt vor allem, wie viel Daune in der Decke steckt. Bei Daune gilt: Mehr Füllung schließt mehr ruhende Luft ein, und genau diese Luft hält die Wärme.
| Wärmeklasse | Passt für | Schlafzimmer nachts (Faustregel) | Füllmenge 135×200 cm* |
|---|---|---|---|
| Leicht | Sommer, Menschen, die nachts schnell schwitzen | über 21 °C | 190–250 g |
| Mittel | ganzjährig in beheizten Räumen | 18–21 °C | 380–480 g |
| Warm | Winter, kühle Schlafzimmer | 15–18 °C | 480–670 g |
| Extra Warm | sehr kalte Räume, Menschen, die leicht frieren | unter 15 °C | 790–860 g |
* Spanne aus den Produktangaben unserer Daunendecken mit 100 % Gänsedaunen, z. B. Superior, Elegance 700, Österreichische Weidegans, Norddaune, Premium 750 und Prinzessin 800. Die Temperaturen sind Erfahrungswerte, keine Norm.
Für die meisten Schlafzimmer im Winter ist Warm die richtige Wahl. Das gilt vor allem, wenn du nachts die Heizung zurückdrehst oder bei gekipptem Fenster schläfst. Extra Warm lohnt sich, wenn das Schlafzimmer deutlich unter 15 °C abkühlt, etwa in einem Altbau, einem Ferienhaus oder einem Dachzimmer. Es lohnt sich auch, wenn du selbst bei normaler Raumtemperatur kalte Füße bekommst.
Ist dein Schlafzimmer auch im Winter gut geheizt, also um 20 °C oder mehr, reicht meist Mittel. Diese Decke kannst du dann das ganze Jahr verwenden, nur im Hochsommer ist sie vielen zu warm.
Miss eine Woche lang nachts die Temperatur im Schlafzimmer, zum Beispiel mit einem einfachen Raumthermometer neben dem Bett. Mit diesem Wert und deinem eigenen Wärmeempfinden („friere ich leicht oder schwitze ich?“) findest du die Wärmeklasse viel sicherer als mit dem Wetterbericht.
Eine Decke der Wärmeklasse Warm kann je nach Modell 480 g oder 740 g Füllung haben. Dafür gibt es zwei Gründe:
Eine schwerere Decke ist also nicht automatisch wärmer. Füllgewichte kannst du nur vergleichen, wenn Größe und Daunenanteil gleich sind.
Bei Winterdecken ist die Bauart genauso wichtig wie die Füllmenge. Ist eine Decke einfach durchgesteppt, liegen Ober- und Unterseite an den Nähten aufeinander. An diesen Stellen fehlt die Daune, und es entstehen sogenannte Kältebrücken.
Ja, sogenannte 4-Jahreszeiten-Decken. Die Superior DUO 4 Jahreszeiten besteht aus zwei Decken: einer leichten Sommer-Einziehdecke und einer mittelwarmen Kassettendecke. Mit Spezialknöpfen verbindest du beide im Winter zu einer warmen Decke. Einen anderen Weg geht die Climabalance 2.0: Je nachdem, welche Seite oben liegt, sind ihre Klimazonen offen oder geschlossen. So gibt es eine Sommer- und eine Winterseite.
Das ist häufiger, als man denkt. Unser Rat: Nehmt zwei Einzeldecken, zum Beispiel in 135×200 oder 140×200 cm. Jede und jeder bekommt so die eigene Wärmeklasse. Eine große Doppeldecke ist zwar gemütlich, zwingt aber beide unter dieselbe Wärme.
Meistens ja. Bei 20 °C und mehr fangen die meisten unter Extra Warm an zu schwitzen. Extra Warm ist für kalte Räume oder für Menschen gedacht, die sehr leicht frieren.
Ja, wenn dein Schlafzimmer gut beheizt ist, also um 20 °C. Ist es kühler, wird dir unter Mittel schnell kalt. Dann ist Warm die bessere Wahl.
Nein. Wie warm eine Decke ist, hängt vom Daunenanteil, der Füllkraft und der Bauart ab. Reine Gänsedaune mit hoher Füllkraft hält bei weniger Gewicht genauso warm wie eine schwerere Mischung mit Federn.
Wähle die Größe wie sonst auch: 135×200 oder 140×200 cm als Standard, 140×220 oder 155×220 cm, wenn du größer als etwa 1,80 m bist. Eine etwas längere Decke hält im Winter die Füße besser zugedeckt.
Ja. Mit unserem freiwilligen 101-Tage-Rückgaberecht kannst du die Decke originalverpackt und im Originalzustand zurücksenden und bekommst den Kaufpreis erstattet. Die Details stehen auf der Seite 101 Nächte Geld-zurück-Garantie.
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Alle drei Stufen sind Markenqualität – der Unterschied liegt in Daune, Hülle und Verarbeitung.